Was ist eine Rufnummernmitnahme?
Bei der Rufnummernmitnahme (Portierung) wird eine bestehende Telefonnummer von einem Anbieter zu einem anderen übertragen, sodass Unternehmen oder Person dieselbe Nummer behalten. Der neue Anbieter stellt den Portierungsantrag, der alte gibt die Nummer zum vereinbarten Termin frei.
So funktioniert es
Sie beauftragen den neuen Anbieter mit der Portierung und unterschreiben eine Vollmacht. Der neue Anbieter schickt den Antrag mit Ihren Vertragsdaten an den bisherigen, etwa Kundennummer, PIN sowie Name und Adresse des Anschlussinhabers.
Der bisherige Anbieter prüft, ob die Angaben übereinstimmen, und bestätigt einen Portierungstermin. An diesem Tag wird die Nummer umgeschaltet, meist mit wenig oder keiner Unterbrechung.
Mobilnummern wechseln oft innerhalb weniger Tage, Festnetz- und gebührenfreie Nummern können eine bis mehrere Wochen brauchen. Abweichende Angaben sind der häufigste Grund für eine Ablehnung.
Warum es wichtig ist
Bekannte Nummer bleibt
Die Nummer auf Website, Visitenkarten und Einträgen funktioniert weiter.
Freiheit beim Wechsel
Die Rufnummernmitnahme ist in vielen Ländern gesetzlich garantiert, in Deutschland im TKG. Eine Nummer bindet Sie also nicht an einen Anbieter.
Keine verlorenen Anrufe
Richtig umgesetzt merken Anrufer vom Umzug nichts.
Allo und Rufnummernmitnahme
Die Rufnummernmitnahme zu Allo ist kostenlos: Allo stellt den Antrag, klärt alles mit Ihrem bisherigen Anbieter und übernimmt die Portierungsgebühren, während Ihre Leitung bis zur Umschaltung weiter klingelt.
Häufige Fragen
Das hängt von Land und Nummernart ab: Mobilnummern brauchen oft wenige Tage, Festnetz- und gebührenfreie Nummern eine bis mehrere Wochen.
Nein. Lassen Sie den alten Anschluss aktiv, bis die Portierung abgeschlossen ist. Wer zuerst kündigt, riskiert, dass die Nummer freigegeben wird und sich nicht mehr portieren lässt.
Meist, weil die Angaben im Antrag, etwa Kundennummer, PIN, Name oder Adresse, nicht exakt mit den Daten des bisherigen Anbieters übereinstimmen.